
Familienrekonstruktion
Familienrekunstruktion ist eine Form der Selbsterfahrung, bei der man die eigene Persönlichkeit durch die Betrachtung der familiären Geschichte und Beziehungsmuster über mehrere Generationen hinweg neu versteht.
Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die eigenen Muster, verdeckte Dynamiken und die Auswirkungen der Vergangenheit auf das gegenwärtige Leben zu entwickeln.
Wir bieten ein viertägiges Seminar in der Kleingruppe mit Blick auf die Herkunftsfamilie, um den eigenen, zukünftigen Weg zu entwickeln und innerlich zu wachsen.
Seminar:Familienrekonstruktion

Familienrekunstruktion ist eine Form der Selbsterfahrung, bei der man die eigene Persönlichkeit durch die Betrachtung der familiären Geschichte und Beziehungsmuster über mehrere Generationen hinweg neu versteht.
Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die eigenen Muster, verdeckte Dynamiken und die Auswirkungen der Vergangenheit auf das gegenwärtige Leben zu entwickeln.
Wir bieten ein viertägiges Seminar in der Kleingruppe mit Blick auf die Herkunftsfamilie, um den eigenen, zukünftigen Weg zu entwickeln und innerlich zu wachsen.
Die Idee
Gemeinsam mit meiner Kollegin Clarissa Rademacher führe ich als Lehrtherapeutin im Rahmen der Ausbildung Systemischer Berater*innen und Therapeut*innen Familienrekonstruktionen mit unseren Weiterbildungs-Teilnehmenden durch. Sie ist das Herzstück dieser Ausbildung und der wesentliche Teil der Selbsterfahrung, vergleichbar mit der verpflichtenden eigenen Therapie in anderen Behandlungsverfahren. Denn nur, wer sich mit der eigenen Geschichte und Herkunft gut auseinandergesetzt hat, kann Einzelne und Systeme gut begleiten.
Dabei stellen wir immer wieder fest, dass diese Art der Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte für die persönliche Entwicklung der Einzelnen von großem Wert ist.
Basierend auf dieser Erfahrung haben wir uns dafür entschieden, diese Methodik auch außerhalb des Ausbildungskontextes anzubieten. Sie wird dadurch zugängig für Privatpersonen, die Interesse haben, sich mit ihren Wurzeln, ihrer Geschichte und den Auswirkungen auf ihre aktuelle Lebenssituation zu beschäftigen.
Es ist uns eine große Freude, Menschen bei der Erkundung ihrer emotionalen Erfahrungen in der Herkunftsfamilie zu begleiten und ihnen unsere Expertise als erfahrene Therapeut*innen dafür zur Verfügung zu stellen. Unsere Überzeugung ist, dass jeder Mensch die erforderlichen Ressourcen in sich trägt, das eigene Leben in einer guten Entwicklung zu steuern und für sich die passenden Wege dafür zu finden.
Was ist Familienrekonstruktion
Familienrekonstruktion ist eine Form der Selbsterfahrung, bei der man die eigene Persönlichkeit durch die Betrachtung der familiären Geschichte und Beziehungsmuster über mehrere Generationen hinweg neu versteht. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für eigene Muster, verdeckte Dynamiken und die Auswirkungen der Vergangenheit auf das gegenwärtige Leben zu entwickeln.
In den 1950er Jahren entwickelte die Wegbereiterin der Systemischen Familientherapie, Virginia Satir, diese sehr intensive Methodik. An ihrer Idee orientieren wir uns in unserer Arbeit und nutzen zudem unsere eigene fachliche, therapeutische und methodische Expertise. In einer Kleingruppe gehen wir für einige Tage in Klausur. Dort bearbeiten die Teilnehmenden die Anliegen und Fragen, die sich ihnen im Bezug auf den Einfluss der Herkunftsfamilie auf ihr aktuelles Leben stellen.
Ablauf der Familienrekonstruktion
Nach einem Vorbereitungsabend ca. zwei bis drei Monate vor dem Seminar sammeln die Teilnehmenden die nötigen Informationen über ihre Herkunftsfamilien. Sie erstellen bis zum Seminar die Genogramme (Stammbäume) und Chronologien, gehen mit engen Verwandten und / oder Wegbegleiter*innen ins Gespräch.
Im Laufe dieser Vorbereitung tauchen häufig bereits Fragen, Themen oder Impulse auf, die im Seminar in einem konkreten Anliegen benannt werden. Orientiert daran wählen wir eine passende Methode aus und bearbeiten es im geschützten Rahmen der Kleingruppe.
Während des Seminars arbeiten die Teilnehmenden in Kleinstgruppen an den Familiengeschichten und sind sich somit gegenseitig enge Begleiter*innen.
Unterscheidung von Familienaufstellung und Familienrekonstruktion
Familienaufstellung
Ansatz: Systemisch, phänomenologisch
Methode: Aufstellung im Raum zur Darstellung von Positionen und Relationen, Symbolarbeit
Ziel: Systemische Lösung, Sichtbarmachung von Beziehungsdynamiken, Ordnung
Fokus: Familiendynamik im Jetzt
Gruppe: 10 – 20 TN, einzelne bringen ihr Anliegen ein, die anderen sind Stellvertreter*innen
Rolle der Leitung: Therapeut*in leitet und interpretiert als Profi die Konstellation, steuert die Lösung
Dauer: einmalig, einen Tag
Familienrekonstruktion
Ansatz: Systemisch, biografisch, tiefenpsychologisch
Methode: Unterschiedliche Methoden zur Reflexion und Nachinszinierung, auf jeweiliges Thema zugeschnitten
Ziel: Verstehen und emotionale Verarbeitung, Rekonstruktion emotionaler Erfahrungen der Familie
Fokus: Familiendynamik in Mehrgenerationenperspektive
Gruppe: 6 – 15 TN, alle bringen ihr Anliegen ein, alle sind am Prozess beteiligt. Gruppe als System
Rolle der Leitung: Therapeut*innen prozessverantwortlich, achten auf Gruppendynamik und begleiten bei der Lösungsfindung
Dauer: längerer Prozess; Vorbereitung, Klausur, evtl. Nachbereitung
Nächster Termin: Familienrekonstruktion
02. – 05. Mai 2026 im Haus der Begegnung in Burghausen
Onlinevorbereitung: 10. Februar, 18 – 21 Uhr
650€ zzgl. Vollpension und Unterbringung im Seminarhaus
Anmeldungen bis 31. Januar 2026
max. 7 Teilnehmer, bei voller Belegung Aufnahme auf Warteliste
Nach der Anmeldung ist eine Anzahlung von 150€ fällig.
Nächster Termin: Familienrekonstruktion
02. – 05. Mai 2026 im Haus der Begegnung in Burghausen
Onlinevorbereitung: 10. Februar, 18 – 21 Uhr
650€ zzgl. Vollpension und Unterbringung im Seminarhaus
Anmeldungen bis 31. Januar 2026
max. 7 Teilnehmer, bei voller Belegung Aufnahme auf Warteliste
Nach der Anmeldung ist eine Anzahlung von 150€ fällig.



